Wie kann ich helfen?

Ohne die ganzen ehrenamtlichen Helfer könnten wir unser Beeke-Festival nicht auf die Beine stellen, deshalb brauchen wir euch! Wenn euch diese Seite Lust macht als Helfer dabei zu sein, freuen wir uns über eure Nachricht.

Auf- und Abbauhelfer
Ansprechpartner: Götz Baldamus
Schon 2 Wochen vor Beginn des Festivals werden die ersten Steine gelegt. An den Wochenenden fangen wir schon mit dem Aufstellen der Fahnenmasten, Aufbau der Bühnen usw. an – egal wann du Zeit hast, wir können dich immer gebrauchen. Wenn du dich ein bisschen handwerklich verausgaben möchtest, bist du in diesem Team genau richtig!

Thekenpersonal
Ansprechpartner: Götz Baldamus
Du hast eine tolle Truppe an der Hand und Lust trockene Kehlen zu beseitigen. Von Mittwoch bis Sonntag gibt es viele Schichten Thekendienst zu besetzen. Natürlich kannst du dich auch alleine melden, dann finden wir eine tolle Truppe für dich.

Küchenfeen
Ansprechpartnerin: Sabine Herrmann
Ein bisschen schnibbeln, Brote schmieren, Kaffee verkaufen oder einfach nur Tassen von A nach B bringen, hier sind viele Jobs zu vergeben. Von Mittwoch bis Montag werden zu allen Tages- und Abendzeiten viele Hände benötigt.

Quartiere
Ansprechpartnerin: Anja Plage
Du hast Interesse an fremden Kulturen?
Du lernst gerne neue Leute kennen?
Du scheust dich nicht vor einer Unterhaltung mit Händen und Füßen?
Du hast zwischen dem 17. – 21.07.2019 noch ein Bett frei?
Dann werde Teil dieser großen Gemeinschaft, rückt ein paar Tage näher zusammen und lerne das internationale Flair des Beeke-Festivals zu Hause und von einer ganz neuen Seite kennen.

Stimmen unserer Quartiersgeber

Kathy Krummschmidt über ihre Erfahrungen als Gastfamilie

„Als klar war, dass wir in Scheessel bauen, war es auch klar, dass wir Gasteltern werden. Begonnen hat es 1997, da war unsere Tochter Laura gut 4 Jahre und Jascha 2. Ich wollte, dass sie andere Menschen aus anderen Ländern kennenlernen. Die ersten Besucher waren Fahnenschwenker aus Italien. Dann gab es Gäste aus Kolumbien, Brasilien und auch eine Kindergruppe aus Belgien, da nahmen wir dann auch noch 2 Kinder auf. Das war ziemlich anstrengend und heilsam. Es gab auch sehr lustige bzw. skurrile Erlebnisse: Unsere Gäste aus Taiwan kannten keine Spülmaschine und wuschen ihre Wäsche unter der Dusche. Ein anderes Jahr nahmen wir wieder Gäste aus Taiwan auf. Diese brachten ihren kleinen Sohn mit und schmissen jegliche Planung durcheinander. Sie sollten bei einer anderen Gastfamilie schlafen… nur keiner war auf den kleinen Knirps vorbereitet und so kamen sie zu uns. Der Kleine war überhaupt kein Problem. Am unkompliziertesten waren die Finnen, die nur feiern wollten, aber morgens immer pünktlich zur Stelle waren. Ach ja, Kroaten hatten wir auch noch im Quartier und Argentinien war auch schon mal Schlafgast bei uns. Sehr lustig war es mit den Mormonen aus Idaho. Es gab viel Musik, viel zu erzählen und es wurde viel gelacht. Den Freitagabend haben wir alle Gasteltern mit ihren Gästen zum Grillen bei uns im Garten eingeladen. Jeder brachte etwas für das Buffet mit und wir aßen an einer 4 Meter langen Tafel.
Mit jeder Gruppe ist es interessant und es gibt immer etwas zu erleben. Man ist immer ein wenig mehr am Geschehen und es macht Spaß mit dem unterschiedlichen Menschen aus der ganzen Welt zusammen zu sein.“

Interview mit Familie Scherz, in vielen Bereichen im Verein und beim Festival aktiv und begeisterte Quartiersgeber

Sabine, wann habt ihr das erste Mal Gäste aufgenommen?
Das war beim Trachtenfest 1987 von der Gruppe aus Kartuzy in Polen. Mit unserem Gast haben wir sehr lange Kontakt gehalten. Ein privater Besuch 1988 (noch zu DDR-Zeiten) hinterließ bei uns einen bleibenden Eindruck. 1989 folgte Jarek, so hieß unser Gast, mit seiner Frau unserer Einladung zu unserer Hochzeit. 1994 besuchten wir unsere Freunde in Polen erneut, diesmal zusammen mit unserer Tochter Anneke. Es folgten in den Jahren noch einige gegenseitige Besuche. Zurzeit halten wir noch über Facebook Kontakt. Dieser erste Gast hat zu einer langen Freundschaft geführt.

Und wie seit ihr generell dazu gekommen Gäste aufzunehmen?
Wir nehmen selbstverständlich Gäste auf, da auch wir auf Auslandsreisen ein Quartier bei freundlichen Gastgebern bekommen möchten. Daher halte ich es für eine Pflicht eines jeden Beekscheeper, der auf Reisen gehen will, ebenfalls sein Zuhause zur Verfügung zu stellen. Außerdem kann sich daraus, wie ihr oben bereits gelesen habt, ein tolles Verhältnis entwickeln. Man lernt ganz viel über andere Kulturen und Menschen, es werden Freundschaften aufgebaut und mögliche Vorurteile abgebaut.

Was ist für euch das Besondere am „Gastgeben“?
Das schönste am „Gastgeben“ ist das persönliche Verhältnis zu den Gästen. Ich erinnere mich an 2 ungarische Omis, beide über 70, wir waren Anfang 20. Keiner sprach die Sprache des anderen. Der Generationsunterschied war beträchtlich, aber wir haben selten so viel gelacht mit unseren Gästen, wie mit diesen beiden „Omis“. Spannend war auch 2015 – Unsere Vorurteile und das Halbwissen über die amerikanischen Mormonen wurde komplett widerlegt. Selten hatte wir so angenehme, weltoffene und gebildete Gäste, wie Familie Handy und ihre Kinder aus Idaho.

Eigentlich eine rhetorische Frage, Sabine, aber seid ihr dieses Jahr auch wieder dabei?
Selbstverständlich nehmen wir auch dieses Jahr wieder Gäste auf und freuen uns sehr darauf!

Vielen lieben Dank an Kathy Krummschmidt und Sabine Scherz für die spannenden Erfahrungsberichte. Wenn wir bei jemandem Interesse wecken konnten, dann meldet euch gerne bei uns, wir suchen für dieses Jahr noch Quartiere für unsere Gäste aus der ganzen Welt.